Zum 23. mal Wutzrock überhaupt. Das bedeutet, dass die
Kinder, die beim ersten Wutzrock gezeugt worden sind in diesem 23sten Jahr schon
seit mehreren Jahren mit aufbauen und Bier ausschenken... was will ein Festival
mehr? Der KulturOst wird sich wie in den letzten beiden Jahren um das Infozelt
bemühen und wir freuen uns über interessierte Besucher/innen, die uns kennen
lernen wollten. Für den KR bedeutet die doppelte Festivalausgabe zwar mehr
Arbeit, aber auch ein größeres Interesse, was die Gestaltung/Beiträge von
Sonst-nicht-KulturOst-Redakteuren und auch die Verbreitung vor und während des
Festivals angeht.
Für den Monat August fällt die KR-Ausgabe dann wie immer aus - warum
eigentlich? Die KulturOstler waren früher immer auch Wutzrocker, hatten also
soviel mit der Vorbereitung und Durchführung von Wutzrock zu tun, dass sie nach
dem Festival erst mal eine verdiente Pause nötig hatten. Wenn die jetzige
KR-Crew auch nicht das ganze Jahr Wutzrock plant, und andersherum nicht die
Wutzrocker den Rest des Jahres Artikel für den KulturOst schreiben, ist es doch
schön, dass diese Zeitung in einer guten Zusammenarbeit zustande gekommen ist,
so dass der Wutzrock-KR tatsächlich eine echter KR und eine echte
Wutzrock-Zeitung ist!
Genauso wie Wutzrock und KR zusammengehör(t)en, gehört auch die Geschichte von
Unser Haus e.V. und Wutzrock zusammen (manchen ist vielleicht nur der Name
„Cafe Flop“ bekannt – wobei das Flop nur ein Teil von Unser Haus ist). Wie
uns die Geschichte lehrt, war Wutzrock die Idee von dem Verein Unser Haus e.V.,
welcher sich ein Jugendzentrum in Bergedorf erstreiten wollte...
Halten wir fest: es gibt noch immer Unser Haus, es gibt noch Wutzrock, es gibt
noch den KulturOst! Das heißt, dass sich in Bergedorf, bzw. im Hamburger Osten
das freiwillige, selbstorganisierte Engagement und die Ideen der 80er Jahre
(oder die auslaufenden 70er) gut ge- und erhalten haben. Dabei geht es auf und
ab, Interesse, Sinnkrise, Sinnstiftung, Beteiligungskrise, Spaß und
Begeisterung wechseln sich ewig ab und manchmal gehen alte Ideen verloren, wird
neu erfunden, was schon vor ein paar Jahren ein alter Hut war und kommen immer
wieder neue tolle Ideen zustande.
Als ich mich also für den Wutzrock-KR ins Archiv von (Unser) Haus begeben habe,
um ein bisschen in den alten Sachen zu stöbern, fiel mir ein Papier von 1985 in
die Hände, auf dem die 205-Redaktion (die damalige Stadtteilzeitung ein Vorläufer
des KR) in 18 Thesen den Zustand der Jugend-Haus-Öffentlichkeitsarbeit August
1985 festhält, unter den vielen interessanten Thesen wähle ich folgende drei
aktuelle heraus:
2001:
Ragna :-)
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jhz, 09.04.02